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Nur kleine Sturmschäden im Solimare

sbb-Mitarbeiter hatten alles im Griff

Das Unwetter kam plötzlich und gewaltig. Nur wenige Minuten blieben den Mitarbeitern im Solimare Zeit, um alle Badegäste in Sicherheit zu bringen, als gestern Mittag ein kräftiges Unwetter über Moers zog. „Ich bin seit 35 Jahren in diesem Geschäft. Aber so etwas habe ich noch nie erlebt", sagte Jürgen Kretschmerr, Betriebsleiter des Freibades, noch spürbar geschockt von dem eben Erlebten. „In der Traglufthalle hatte eine Schulklasse Unterricht. Als es dunkel wurde, haben unsere Mitarbeiter die Halle und die Liegewiesen sofort geräumt. Sie haben sehr schnell reagiert", lobt Dirk Hohensträter, Geschäftsführer der Sport und Bäderbetriebe (sbb).

In den Umkleidekabinen des Freibades fanden die Badegäste Zuflucht und sahen mit an, wie der Sturm wütete und dabei zum Glück nur leichte Schäden anrichtete: Die Außenhaut der Traglufthalle riss an zwei Stellen ein, konnte aber nach dem Unwetter schnell repariert werden. Die Sonnenschirme dagegen knickten allesamt um und waren nicht mehr zu retten. Die sbb mussten das Freibad nach dem Sturm kurzzeitig schließen: Die Rettungsschwimmer hatten alle Hände voll damit zu tun, die Liegenwiesen und Becken von Blättern und kleinen Ästen zu befreien. Hohensträter: „Unterm Strich ist das Unwetter für uns glimpflich verlaufen. Das ist auch dem umsichtigen Einsatz unserer Mitarbeiter zu verdanken, die die Lage jederzeit im Griff hatten.